1 - Der Februar ist zu kurz. Und ich hab trotzdem schon Stress.
Shownotes
In dieser Podcast-Folge geht es um:
warum sich der Februar oft stressiger anfühlt, als er sein müsste
weshalb Zeitdruck meistens im Kopf entsteht – nicht im Kalender
was der Februar mit Erwartungen, Vergleichen und innerem Druck zu tun hat
warum weniger Tage nicht automatisch mehr Leistung bedeuten müssen
wie Du durch diesen kurzen Monat kommst, ohne Dich selbst zu hetzen
und weshalb der Februar kein Urteil über Dein Jahr ist
Diese Folge ist für Dich, wenn Du Ordnung suchst – nicht nur auf Deiner To-do-Liste, sondern auch im Kopf.
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00:00:01: Weißt du, was mich am Februar aggressiv macht?
00:00:05: Nicht der Regen oder der Schnee, nicht das Grau.
00:00:09: Nicht mal die Tatsache, dass gefühlt jeder zweite Mensch immer noch frohes neues Jahr sagt.
00:00:14: Es ist diese freche Kürze.
00:00:18: Der Februar ist, wie diese eine Kollege damals im Büro, weißt du, der um zehn kommt, um vierzehn Uhr wieder geht und dann sagt, Alter, heute war aber viel los.
00:00:30: Manchmal neunundzwanzig, wenn der gute Laune hat.
00:00:33: Und trotzdem tut er so, als müsste man echt alles in den Reihen quetschen.
00:00:40: Und genau darüber will ich heute mit dir reden, über diesen extra kurzen Monat im Jahr, in dem die Zeit sowieso schon rast und der Februar dann nochmal extra aufs Gaspedal tritt.
00:00:51: Und natürlich über die Frage, wie komme ich da bitte durch, ohne innerlich schreiend durch mein Business zu rennen.
00:00:57: Willkommen bei Ordnung Salva.
00:00:59: Hey, ich bin Gabi, ich bin die Chaoszimmerin und heute sortieren wir wieder Gedanken über es dran bleiben und sortieren und übers Businessleben.
00:01:10: So, der Februar ist kein Sprint, sondern eher so eine Art Stolperstein.
00:01:18: Der Januar, der war oft so ein Monat, ich komm erst mal wieder rein.
00:01:23: Man sortiert, man macht Listen, man denkt große Gedanken, neues Spiel, neues Glück, neue Jahresplanung.
00:01:32: Manche kaufen sich sogar einen neuen Kalender oder ein neues Notizbuch, weil dieses Jahr wird ja anders.
00:01:38: Und dann kommt der Februar wie so ein hyperaktives Eichhörchen und ruft, los jetzt, mach Umsetzen.
00:01:45: Warum bist du noch nicht fertig?
00:01:48: Und zack, hasse Panik.
00:01:51: Panik, weil plötzlich ... Alle Projekte gleichzeitig laut werden, weil du merkst, dass die Zeit nicht nur rast, sondern auch heimlich abkürzt.
00:01:59: Und irgendwo im Hinterkopf diese Stimme sitzt, die da sagt, also eigentlich müsstest du jetzt weiter sein.
00:02:07: Lass mich das kurz mit dir einschätzen, lass mich dir sagen, was ich davon halte und höre jetzt mal ganz gut zu.
00:02:14: Der Februar ist nämlich viel zu kurz, um sich selbst zusätzlich Druck zu machen.
00:02:19: Der ist kein Sprint, wie ich eben sagte.
00:02:22: Der ist eher so ein schlecht ausgeleuchteter Boardstein, über dem man mal stolpert, wenn man zu schnell rennt.
00:02:30: Und mal ganz kurz, kleiner Reality-Check hier, warum sich der Monat doppelt so stressig anfühlt.
00:02:38: Der Februar fühlt sich nicht nur kurz an, der ist auch kurz.
00:02:41: Reality-Check, Haken hinter, kannst du im Kalender gucken, blättern dieses Jahr achtundzwanzig Tage.
00:02:48: Aber unser Gehirn liebt ja das Drama.
00:02:52: Und was passiert nämlich im Gehirn?
00:02:54: Also erstens.
00:02:56: Wir haben de facto weniger Tage, aber gleiche Erwartungen.
00:03:02: Wir erwarten tatsächlich von uns exakt die gleiche Produktivität wie in einem einund dreißig Tage Monat.
00:03:11: Spoiler, das ist Quatsch.
00:03:13: Hallo?
00:03:15: Punkt zwei.
00:03:17: Der Jahresanfang nach Hall.
00:03:19: Die guten Vorsätze sind alle noch da.
00:03:21: Die hörst du.
00:03:23: Aber die Euphorie, die ist irgendwie leicht verkatert.
00:03:30: Man hat nicht mehr so den Drive.
00:03:32: Und dann drittens Vergleichsgift.
00:03:38: Andere um dich herum wirken plötzlich mega fleißig, super strukturiert, voll on track.
00:03:44: Weißt du es, ob sie sind oder posten sie es nur?
00:03:49: Und all das zusammen ergibt diesen inneren Satz in dir.
00:03:55: Oh verdammt, ich muss mich beeilen.
00:03:59: Und genau der, der macht nämlich die Panik.
00:04:03: Weil Panik entsteht nicht durch Zeitmangel, sondern echt durch diese falschen Maßstäbe.
00:04:09: Und ja, jetzt wird's mal ganz kurz ernst.
00:04:13: Panik kommt selten daher, dass wirklich zu wenig Zeit da ist.
00:04:19: Panik kommt daher, dass wir glauben, zu viel Gleichzeitig leisten zu müssen.
00:04:26: Und der Februar, der triggert das ganz besonders gern und der zwingt uns, ja, richtig hinzuschauen.
00:04:33: Also so was wie, was wollte ich eigentlich dieses Jahr?
00:04:36: Warum fühlt sich das jetzt schon so anstrengend an?
00:04:38: Und wieso habe ich das Gefühl, hinterher zu hinken, obwohl das ganze Jahr noch quasi in den Kinder schon steckt?
00:04:46: Hier kommt ein Gedanke, den du dir bitte einrahmen darfst.
00:04:51: Der Februar ist kein Monat für große Würfe.
00:04:55: Er ist ein Monat für gute Entscheidungen.
00:04:58: Nicht für mehr, sondern für klarer.
00:05:04: Ja, und wie kommst du jetzt durch den Februar durch, ohne in Panik zu verfallen?
00:05:10: Man budder bei die Fische hier, ne?
00:05:12: Also was hilft wirklich?
00:05:14: Erstens.
00:05:16: Macht den Februar offiziell zum Reduziermonat.
00:05:20: Also nicht offiziell im Kalender jetzt irgendwie die Tage durchstreichen, sondern wirklich in deinem Kopf.
00:05:24: Mein Schiff im Kopf.
00:05:26: Wir trixen uns aus.
00:05:27: Und das kann ich dir jetzt schon mal hier versprechen.
00:05:31: Dieses, wir trixen uns ein bisschen aus, das sage ich öfter.
00:05:36: Weil das einfach echt dieser Mein Schiff ist.
00:05:39: Gehirn mal mit einer anderen Umdrehung neu schalten.
00:05:45: Macht Sinn.
00:05:46: Erzählen wir.
00:05:47: Erzähle ich dir in den nächsten Folgen alles.
00:05:50: So, wir wollten wissen, was macht den Februar offiziell zum Reduziermonat?
00:05:58: Fragt ich nicht, was kann ich noch alles schaffen, sondern was darf diesen Monat liegen bleiben, ohne dass die Welt untergeht?
00:06:09: Ja, der Februar ist viel zu kurz für hier Perfektion, für Extrazusatzprojekte und vor allen Dingen auch hier dieses mit, ach, ich mach das auch noch mal schnell.
00:06:20: Der Februar ist genau richtig für.
00:06:24: Aufräumen in deinem Kopf.
00:06:27: Ein Projekt weiterbringen.
00:06:30: Und nicht fünf anfangen.
00:06:33: Und ehrliche Pause.
00:06:36: Zweit.
00:06:37: Hör auf.
00:06:38: Zeit aufzuholen.
00:06:40: Die läuft eh.
00:06:43: Ich kenne viele, die versuchen im Februar Zeit Wettzumachen.
00:06:48: Spoiler mal wieder, hat noch nie jemand geschafft?
00:06:52: Also, wenn du weißt, wie das geht mit irgendwelchen Schlupflöchern, Zeitlöchern irgendwo, let me know, ich bin sehr neugierig.
00:07:02: Weil Zeit ist ja kein Konto, dass man ausgleichen kann.
00:07:05: Du kannst nicht irgendwie nochmal eine Stunde hier oder da abknapsen und die irgendwo hinbuchen, dass es wieder ein bisschen besser wird und du nochmal mehr Zeit hast.
00:07:13: Zeit ist eher wie so ein Fluss, also so ein Gewässer.
00:07:18: Nämlich daraufhin hektisch ruderst, da wirst du nur nass und vor allen Dingen furchtbar müde.
00:07:24: Was ich dir sage ist, stattdessen bleib im Boot, schau genau, wo du hin willst, aber hör auf, dich selbst für die Strömung zu beschimpfen.
00:07:37: Drittens, erlaubt dir einen langsameren Rhythmus, obwohl draußen alles schneller wirkt.
00:07:47: Das ist ein bisschen Paradox, das weiß ich, aber genau weil sich alles schneller anfühlt, brauchst du mehr Ruhe und nicht weniger.
00:07:58: Langsamer denken, klarer entscheiden, bewusster arbeiten, nicht alles sofort beantworten, nicht jede Idee sofort umsetzen und vor allen Dingen auch nicht jeden Impuls ernst nehmen.
00:08:16: Weil manche Gedanken, die uns da in den Kopf legen, sind halt wirklich eine Februar-Hysterie, aber halt in Jogginghose.
00:08:23: Ja?
00:08:25: Für uns eine ehrliche Frage statt zehn To-Do-Listen.
00:08:33: Wenn du in diesem Monat nur eine gute Frage mitnimmst, dann bitte diese.
00:08:39: Was bringt mir gerade wirklich Ruhe und Wirkung?
00:08:46: Nicht die Gedanken, was müsste ich eigentlich?
00:08:49: Was sollte ich tun?
00:08:52: Was machen alle anderen?
00:08:54: Sondern was bringt mir Stabilität?
00:09:00: Und davon machst du dann mehr und vom Rest weniger.
00:09:09: Ganz wichtig wirklich nochmal.
00:09:11: Der Februar, der urteilt nicht über dein ganzes Jahr.
00:09:14: Ja, der Februar entscheidet nichts.
00:09:19: Der entscheidet nicht über deinen Erfolg, nicht über deinen dranbleiben, nicht darüber, ob du gut genug unterwegs bist.
00:09:27: Das ist nur ein kurzer Monat, mit einer verdammt großen Klappe.
00:09:32: Und du darfst dem ruhig sagen, hey, ja, Februar, ich höre dir zu, ich seh dich, aber ich lass mich jetzt nicht hetzen.
00:09:40: Und zum Schluss, wir machen dir ja immer nur sehr kurze Impulse und kleine Einheiten, zum Schluss von Chaoszimmerin zu Mensch.
00:09:52: Wenn du gerade das Gefühl hast, oh, ich bin müde, obwohl das gerade erst angefangen hat das ganze Jahr, dann ist das total menschlich.
00:10:00: Und ich sage dir, der Monat ist halt kein Monat zum, der Februar ist kein Monat zum Durchziehen.
00:10:05: Jetzt verhättere ich mich hier schon.
00:10:07: Der Februar ist kein Monat zum Durchziehen.
00:10:09: Das ist ein Monat zum Durchatmen, während alles andere rennt.
00:10:16: Und ... Wenn du merkst, dass du dabei irgendwie Unterstützung brauchst, ein bisschen Klarheit willst, jemanden haben möchtest, der mit dir das sortiert, statt irgendwie dich permanent anzutreiben, dann weißt du ja, wo du mich findest, ne?
00:10:28: Und wir machen das nicht hier mit Druck oder so, sondern mit einem schönen, anständigen Plan, aber einer, der sich richtig gut anfühlt.
00:10:37: Sowieso ein Lieblingspolis, wenn wir schon bei Klamotten sind mit der Jogginghose eben.
00:10:41: Schön warm, kuschelig passend und total februartauglich.
00:10:47: Passen zu dir.
00:10:50: Ja, bis zur nächsten Folge würde ich sagen jetzt, Schultern lockerlassen.
00:10:56: Und der Februar wird nicht freundlicher nur, weil du schneller wirst.
00:11:01: Das hier ist Ordnungsheiber.
00:11:03: Ich bin Gabi, die Chaoszimmerin.
00:11:06: Schön, dass du da bist.
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