6 - Mini-Systeme statt Masterpläne
Shownotes
In dieser Episode geht es um:
- warum Masterpläne oft mehr blockieren als helfen
- den Unterschied zwischen Planung und Umsetzung
- wie du mit Mini-Systemen ins Tun kommst
- warum dein Start in den Tag entscheidend ist
Die Mini-Systeme aus der Folge Die 3-Dinge-Regel für klaren Fokus
- Ein strukturierter Start statt Chaos am Morgen
- Der Gedankenparkplatz für weniger mentale Überlastung
- Bonuslevel statt Perfektion
Ein Gedanke aus der Folge Du brauchst keine besseren Pläne, was du brauchst, sind Systeme, die dich auch an beschissenen Tagen tragen.
Dein klarer Start in den Tag Wenn du morgens oft im Chaos landest, dann hilft dir mein 12-Minuten-Kopf-leer Morning-Starter:
Ein einfacher 12-Minuten-Ablauf, mit dem du in den Fokus kommst für schnelle Klarheit.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Es gibt diesen einen Moment, den viele Selbstständige kennen.
00:00:05: Du setzt dich hin, willst arbeiten?
00:00:08: Hast eigentlich echt genug zu tun und dann passiert ... nichts!
00:00:13: Oder du fängst fünf Dinge gleichzeitig an, springst hin und her und am Ende des Tages fühlt es sich irgendwie unfertig an.
00:00:20: Und da schleicht sich manchmal so dieser Gedanke ins Hirn der sagt ich müsste mich einfach besser organisieren.
00:00:28: Ein besserer Plan muss her, eine klarere Struktur.
00:00:31: Vielleicht endlich die Mega-Methode, die funktioniert wie mir die Werbung auf irgendwo suggeriert hat.
00:00:39: und genau da liegt ja das Problem.
00:00:41: Du brauchst wahrscheinlich wirklich keinen besseren Plan aber was du brauchst sind kleinere Systeme.
00:00:48: Wenn du neurodivergent bist wenn du ADHS hast wenn dein Kopf schnell denkt wahnsinnig viel denkt und sich vor allen Dingen ungern in starre Strukturen pressen lässt, dann sind so große Masterpläne meist nicht die richtige Lösung.
00:01:03: Sondern eher der Grund warum du gar nicht erst anfängst.
00:01:07: Heute will ich dir zeigen wie du mit kleinen einfachen Systemen ins Tun kommst.
00:01:12: Das ist noch lange nicht perfekt aber es ist verlässlich.
00:01:17: Hi hier ist Gabi von Ordnungsheiber Und heute sprechen wir über Minisysteme statt großer masterplänen wie du ins Tun kommst, ohne dich zu überfordern.
00:01:28: Minisystem eins – die drei Dinge-Regel.
00:01:33: Ja viele Unternehmer starten jeden Tag mit einer viel zu langen To-do-Liste.
00:01:37: Zehn Punkte, fünfzehn Punkte oder mancher viel mehr und schon beim Draufschauen wird dir schwindelig und dein Kopf müde.
00:01:46: also passiert eins von zwei Dingen Du gehst in den Stressmodus und arbeitest alles halb durch oder du gehst in diesen Freeze und fängst gar nicht erst richtig an.
00:01:56: Deshalb reduzieren, radikal reduzieren und fragt dich jeden Morgen was sind heute die drei Dinge, die wirklich zählen?
00:02:05: Und ich meine wirklich drei!
00:02:07: Ich mein nicht zehn und auch nicht sieben, ich meine drei Dinge das sind keine Mini-Aufgaben wie E-Mail öffnen sondern da sind die drei Dinger, die dein Business bewegen und alles andere ist Bonus Und das ist total wichtig.
00:02:22: Wenn du die drei Dinge geschafft hast, ist dein Tag erfolgreich.
00:02:26: Egal was sonst noch so passiert und ich finde es nimmt total den Druck raus und gibt gleichzeitig mega Fokus weil dein Gehirn nicht mehr so diese fünfzehn offenen Schleifen hält und nur noch eben drei und weniger Aufgabe bedeutet dafür vielmehr Bewegungsfreiheit.
00:02:47: Mindysystem zwei ein klarer Start statt im Chaos zu landen.
00:02:52: Das größte Problem ist nicht die Aufgabe an sich.
00:02:56: Es ist eher der Anfang, dieser Moment morgens wenn du dich an deinen Schreibtisch setzt und dein Kopf schon mega voll ist weil eben zu viele offene Schleifen da sind so viele Möglichkeiten da sind Und du fängst einfach irgendwo an Du machst hier ein bisschen mails dann guckst du da ein bisschen nachrichten oder du schaust nur mal ganz kurz was nach und zack bist du im reagieren ja in reaktionsmodus und da entsteht das Chaos.
00:03:25: Und nicht weil du jetzt der Kaot per See bist, sondern eben weil dein Staat zu unklar ist.
00:03:32: Was du jetzt nicht brauchst, es sind so den perfekten Morgenmodus aber du brauchst eben diesen glasklaren Einstieg.
00:03:39: Ich mache das mit einem ganz klaren also ganz einfachen Ablauf nämlich drei Schritte wie eben schon gesagt maximal dreißig Minuten.
00:03:47: Erstens.
00:03:48: Du triffst eine Entscheidung, was heute die eine Aufgabe ist, die wirklich einen Unterschied macht und das ist der Moment in dem du die Kontrolle über den Tag bekommst.
00:03:56: wenn du diesen Schritt nämlich überspringst entscheidet dein Umfeld schon wieder für dich.
00:04:01: also eine klare Entscheidung treffen was heute den großen unterschied macht.
00:04:07: zweitens abschirmen alles alles.
00:04:09: abschirm alles zu was dich in eine reaktion bringt.
00:04:13: alles weg damit emails weg Zumachen Messenger-Dienste, Notificationsausstellen.
00:04:21: Offene Taps wegmachen, abschalten... Wenn du erreichbar bist, bist du eben nicht in diesem Fokus.
00:04:27: Du bist nicht fokussiert und wenn du nicht fokusiert bist dann rutscht du automatisch wieder in dieses Reagieren.
00:04:34: Ja und drittens hilft eben einfach starten.
00:04:38: Timer stellen auf fünfzehn Minuten und nur an diese Einsache arbeiten.
00:04:42: mehr brauchst du nicht.
00:04:43: Das ist dann eben kein Perfektionismus und auch nicht, ich muss das jetzt aber fertig machen bis Null Uhr Nacht sondern einfach mal anfangen.
00:04:52: Und nachdem der Time abgelaufen ist, nach den fünfzehn Minuten, dann entscheidest du bewusst mache ich jetzt weiter in diese Aufgabe oder ändere ich was, aber du entscheidst ja!
00:05:03: Und genau daraus ist übrigens mein Morningstarter System entstanden.
00:05:06: Das verlinke ich dir gerne in den Show Notes weil ich nämlich gemerkt habe wenn dein Start Klar ist, dann wird dein ganzer Tag ruhiger und umgekehrt.
00:05:15: Wenn deinen Tag oder dein Start wackelig ist, then kämpfst du den ganzen Tag damit.
00:05:22: Minisystem drei – der Gedankenparkplatz!
00:05:26: Wenn du einen lebenden Kopf hast, dann kennst du das.
00:05:30: Du sitzt an einer Aufgabe und plötzlich kommen fünf neue Ideen.
00:05:34: Oder eben to dos oder irgendwelche Erinnerungen und zack, dann bist du raus.
00:05:39: Das liegt jetzt nicht daran, weil du dich nicht konzentrieren kannst.
00:05:42: Weil du unkonzentriert bist, sondern weil dein Gehirn schnell vernetzt denkt.
00:05:46: und das Problem ist nicht die Menge an Gedanken, die da durchläuft, sondern das Problem is', dass sie keinen richtigen Platz also keinen Speicherplatz haben.
00:05:56: Und also gehen wir hin und geben ihnen jetzt ein!
00:06:01: Nimm dir dazu gern ein Blatt Papier oder mache ein Dokument an deinem Computer auf, oder mach die Notizen-App und dein Handy auf total legal.
00:06:10: Sobald ein Gedanke in deinen Kopf schießt, der nicht zur aktuellen Aufgabe, die du gerade bearbeitest gehört, aufschreiben.
00:06:19: Ablegen zurück zu eigentlichen To Do!
00:06:23: Das dauert wenige Sekunden und rettet dir sowas von den Fokus weil dein Gehirn jetzt genau weiß aha ich habe das notiert Ich vergesst das jetzt nicht.
00:06:31: und ah, jetzt darf ich wieder zurück zu meiner eigentlichen Aufgabe.
00:06:35: Und damit ist viel weniger Chaos in deinem Kopf!
00:06:40: Mini-System IV Bonus Level statt Perfektion.
00:06:46: Ja viele Neurodivergente selbstständig arbeiten mit so einem inneren, ich sag mal alles oder nichts Prinzip Entweder ich schaff alles Oder der Tag war für den Arsch Ja, war ein Reihenfall.
00:06:57: Und ich finde das ist total unerbittlich und mega brutal und ehrlich gesagt auch total unrealistisch.
00:07:05: und deshalb meine Idee dreh das Spiel um!
00:07:09: Deine drei Dinge sind das absolute Minimum und alles was darüber hinaus geht, alles was da rüber hinaus passiert ist Bonut Ein Bonus-Lebe wie in einem Spiel.
00:07:22: Und allein das verändert das Mindset total, weil du eben nicht mehr ständig das Gefühl hast hinterher zu hinken und in FOMO Gedanken verhasst sondern wirklich den Fortschritt wahrnimmst auch in den kleinen Schritten.
00:07:37: Kleine Schritte sind für neue, divergente Unternehmerinnen der Schlüssel.
00:07:43: Vielleicht merkst du auch gerade, dass es alles gar nicht so kompliziert.
00:07:45: Es ist kein Riesen-Framework, das ist keine perfekte Methode sondern einfach kleine Dinge die ineinandergreifen, die zusammenspielen und genau das ist ja der Punkt!
00:07:56: Du brauchst eben nicht diesen riesen Masterplan, du brauchst diese Systeme, die dich tragen und vor allen Dingen an den Tagen, an denen du nicht bei hundert Prozent bist weil genau sich da entscheidet ob du dran bleibst an den guten Tagen, ja.
00:08:15: Da läuft es ja.
00:08:17: und wenn wir mal ehrlich sind lassen uns mal ehrlich in uns rein hören.
00:08:21: fühlt sich das für dich machbar an?
00:08:25: dann fang nicht morgen groß an fangen einfach klein an.
00:08:29: drei dinge klarer start diesen gedanken parkplatz mehr brauchst du nicht.
00:08:34: du musst dein leben ja nicht mega optimieren.
00:08:37: du darfst es einfach nur vereinfachen.
00:08:39: Probiert das gerne mal aus.
00:08:40: Ich bin super neugierig auf eure Reaktionen, lasst mich wissen wie euch diese Minisystemtipps weitergebracht haben und ich würde sagen, dass war es schon wieder.
00:08:49: bis zum nächsten Mal in Ordnungshalber.
00:08:52: Ciao ciao!
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